Geoart

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Fassaden-Kunst als Open-Art-Event am 20. Oktober 2018

Das Projekt

Der Leipziger Künstler Michael Fischer-Art entwirft die Gestaltung der Fassade und trägt die Umrisse auf. In einem Workshop vom 18. bis 21. Oktober 2018 werden die Figuren mit Farbe und Leben erfüllt. Dazu sind verschiedene Künstler und Künstlergruppen aus der Region eingeladen. 

Die entstehende Fassade wird dabei nicht nur ein bunter Hingucker sein, sondern sich in der Region mit Sicherheit als touristischer Anziehungspunkt entwickeln. Die beteiligten Künstler und sämtliche Informationen zum Projekt werden darüber hinaus in einer Broschüre veröffentlicht, um die Teilnehmer auch im Nachgang entsprechend zu würdigen. 

 

  

Der Zuschauertag

Am Samstag, 20. Oktober 2018, können alle Interessierten und Neugierigen den Künstlern bei der Arbeit über die Schulter schauen und die Entwicklung der Fassaden-Kunst vor Ort mitverfolgen.  

  • Schauen Sie den Künstler zu und erleben Sie Fassaden-Kunst hautnah
  • Impulsvortrag von Michael Fischer-Art über die "Auswirkung von künstlerisch gestalteten Gebäuden auf die Umgebung, das Lebensgefühl und das Selbstbewusstsein der Bevölkerung“
  • Vortrag und Diskussion zum Thema "Werte, Wissen, Wandel und dem Anteil der Kunst im Veränderungsprozess“
  • Treten Sie mit Gleichgesinnten in einen Erfahrungsaustausch und besuchen Sie auch die bestehenden Kunstobjekte in der geotechnischen Erlebniswelt.

 

 

Der Künstler

Michael Fischer-Art bedient sich in seiner Bildsprache satter Farben, großer Flächen, einfacher Strukturen und comicartiger „Muppets“. Er hat bereits zahlreiche Fassaden und Gebäude mit seinen farbenfrohen Werken verziert. Am bekanntesten ist vermutlich die 3.000 m2 große Fassadengestaltung zur friedlichen Revolution am Leipziger Brühl. Für Farbenpracht sorgte der Maler zudem in Freiberg an der Universitätsbibliothek Georgius Agricola, am Giebel des Geschwister Scholl Gymnasiums oder den Wänden im Förderzentrum „Käthe Kollwitz“. 

Der Leipziger ist ein Künstler der polarisiert und mit seinen Werken zur Diskussion anregt. Deshalb hat sich die GEORADO-Stiftung bewusst für Michael Fischer-Art entschieden. Das GEORADO wird künftig automatisch mit allen Standorten von Werken des Künstlers weltweit verbunden sein beziehungsweise mit diesen in Verbindung gebracht. 

  

Die Verbindung

Im GEORADO, der geotechnischen Erlebniswelt im Tharandter Wald, werden Menschen auf besondere Art und Weise zusammengebracht: 

 

  • Über Technik. Im Zusammenhang mit Naturgefahren steht beim Austausch zwischen Hochschulen und Industrie die Weitergabe von Wissen an die nächste Generation im Mittelpunkt und natürlich die Verbindung von Theorie und Praxis. 

 

  • Über Natur. Das Interesse an Geologie und eine Verbundenheit mit der Natur bringt Menschen in „Sachsens Mitte“ zusammen. Das GEORADO arbeitet an der Eröffnung eines Besucherzentrums. 

 

  • Über Kunstprojekte. GEOART verbindet Künstler aus der Region mit überregionalen Akteuren und plant ein Multifunktionsatelier. Dort können sich zukünftig Jung und Alt in verschiedenen künstlerischen Fachgebieten austoben, z. B. beim Töpfern, Malen, Bearbeiten von Mineralien, bei Bildhauerei oder Holzarbeiten.

 

Dieses Vorhaben erfolgt im Rahmen der LEADER-Entwicklungstrategie

mit dem Ziel der Erreichung einer ausgewogenen räumlichen Entwicklung der ländlichen Wirtschaft

und Gemeinschaften, einschließlich der Schaffung und des Erhalts von Arbeitsplätzen

im Rahmen des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums: Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete.

 

 

Farbige Leiste im Fußbereich